31. Führung: Von der Kunst der Präsentation

Bettina Jäger, M.A.

Die Sammlungsgeschichte des Städel Museums

Ohne die Sammelleidenschaft des Frankfurter Konditormeisters Johann Valentin Prehn könnte das Städel Museum das „Paradiesgärtlein“ heute nicht als eines seiner kleinsten großen Meisterwerke zeigen. Einem weiteren Liebhaber der Kunst verdankt das Städel Museum überhaupt erst seine Existenz, dem Frankfurter Bankier und Gewürzhändler Johann Friedrich Städel. Er entschied, dass sein Vermögen sowie seine Gemälde in das neu zu gründende Städelsche Kunstinstitut übergehen sollten.
Seit 1815 nun gilt das Städel Museum als älteste wie auch renommierteste Museumsstiftung in Deutschland und residiert seit 1878 in dem eigens errichteten Bauwerk. Neben der Aufgabe zu sammeln als auch zu erforschen, gilt es die Kunst entsprechend - und vor allem ansprechend – auszustellen. Von den 4000 Gemälden der Sammlung werden ca. 1.000 in der ständigen Ausstellung gezeigt. Deren Präsentation gleicht seit 140 Jahren einem Balanceakt zwischen Raumgestaltung, Kunstvermittlung und visuellem Vergnügen.

Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, wie Architektur, Kunstpräsentation und Sammlungsgeschichte zusammenhängen.

S18_31 Von der Kunst der Präsentation
Treppenhaus, 1879 © Städel Museum
13,- Mitglieder (16,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Do., 09. August 2018
18.00 - 19.30
Metzlerfoyer, Städel, Schaumainkai 63, Frankfurt
max. 25
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