24. Ausstellung: „Rubens – Kraft der Verwandlung“

Bettina Jäger, M.A.

Kein anderer hat die europäische Barockmalerei so geprägt wie Peter Paul Rubens (1577-1640): Ein malender Kosmopolit, humanistisch gebildet, gewiefter Unternehmer und politischer Unterhändler. Sein diplomatisches Gespür brachte ihm lukrative Aufträge aus dem europäischen Hochadel wie auch der katholischen Kirche ein. Äußerst erfolgreich entwickelte er im Zeitalter der Gegenreformation einen Stil sinnlich-prallen Lebens, voller Dynamik und Übertreibung. Seine Bildkompositionen orientierten sich dabei oft an Vorbildern und Zeitgenossen, darunter Maler und Bildhauer, die er als Inspirationsquellen nutzte.
Diesen Transformationsprozess zeigt eine Sonderausstellung mit über 120 Werken im Städel Museum: Neben antiken Originalskulpturen werden Schlüsselwerke von Malern wie Tizian, Tintoretto, Caravaggio, Giambologna, Adam Elsheimer, Rembrandt oder Bildhauern wie Willem D. van Tetrode (ital. Guglielmo Fiammingo) und Johann G. van der Schardt präsentiert.
Die Schau fokussiert Rubens‘ Methode der Inszenierung bekannter sowie neuer Bildthemen, wirft damit einen faszinierender Blick auf seine intelligenten Bildstrategien und überraschenden Motivinterpretationen.
Lassen Sie uns dieses außergewöhnliche Malergenie und die Quellen seiner Inspiration bei einer Führung gemeinsam kennenlernen.


S18_24 Rubens
Peter Paul Rubens Ausschnitt: Die mystische Vermählung der heiligen Katharina, 1628 © Städel Museum
13,- Mitglieder (16,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Fr., 20. April 2018
11.30 – 12.30
Ausstellungsfoyer Städel, Schaumainkai 63, Frankfurt
max. 25
Die Eintrittskarten können im Internet unter www.staedelmuseum.de vorab bestellt werden, um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden!
Treffpunkt 30 Min. vor Beginn der Führung im Ausstellungsfoyer
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