29. Ausstellung: Im Labyrinth der Moderne – Victor Vasarely und die Täuschung des Auges
AUSGEBUCHT!

Bettina Jäger, M.A.

Glauben sie nicht alles was sie sehen, sie könnten getäuscht werden! Das Spiel mit der Wahrnehmung kannte schon die Antike, doch erst in der Renaissance entwickelte sich die illusionistische Raumkunst zur vollen Blüte.
Bezeichnungen wie Trompe-l’oeil oder Quodlibet prägten sich für zweidimensionale Bildwerke, die dem Auge jedoch Dreidimensionalität vorgaukeln. Selbst 250 Jahre später spielt diese Kunst eine wichtige Rolle, so experimentieren die Bauhauskünstler mit der Auswirkung von Licht, Farbe und Form auf die Wahrnehmung. Die Fortentwicklung dieser Auseinandersetzung wird heute als optische Kunst, kurz als Op-Art bezeichnet.
Das Städel Museum widmet nun dem Hauptvertreter dieser Kunstrichtung eine Retrospektive: Victor Vasarely (1906–1997)
Seine Arbeiten überspannen mehr als 60 Jahre und integrieren unterschiedlichste Stile und Einflüsse. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Centre George Pompidou in Paris und präsentiert 120 Werke aus internationalen Sammlungen. Fokussiert wird die Durchdringung und gegenseitige Beeinflussung von Alltag und Kunst im Werk Vasarelys, der nicht nur einer der wichtigsten Vertreter der Op-Art war, sondern eine der zentralen Figuren der Moderne. Lassen Sie sich ein auf das verwirrende Spiel von Farbe und Form, Licht und Schatten.


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Janus Pannonius Museum Vasarely Museum, Pécs © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Foto: István Füzi
13,- Mitglieder (18,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Fr., 02. November 2018
11.00 – 12.00
Foyer Städel, Schaumainkai 63, Frankfurt – Treffpunkt für Gruppen
max. 25
Um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, bitte die Eintrittskarten vorab kaufen (www.staedelmuseum.de). Wir treffen uns 30 Min. vor Beginn der Führung, bitte fragen Sie an der Kasse, wo sich Gruppen für die Sonderausstellung treffen.
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