25. Ausstellung: Lotte Laserstein

Bettina Jäger, M.A.

Emanzipiert, berufstätig, modebewusst – die neue Frau in der Weimarer Republik
Lotte Laserstein, geboren 1898 in Ostpreußen als Tochter einer jüdischen Familie, geht sie 1912 zusammen mit ihrer verwitweten Mutter und ihrer Schwester nach Berlin. Mit 27 Jahren schließt sie ihr Studium an den „Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst“ als eine der ersten Frauen mit Auszeichnung ab. Was sich entwickelt ist eine „leidenschaftliche Malernatur“ mit „einem Können von beachtlichem Ausmaß“. Nach der frühen Anerkennung endet ihre Karriere jedoch 1933 schlagartig: Die politischen Bedingungen im Nationalsozialismus schließen die Malerin zunehmend aus dem öffentlichen Kulturbetrieb aus. 1937 emigriert sie nach Schweden und kehrt bis zu ihrem Tod 1993 nie mehr nach Deutschland zurück.
Ihr etwa 10.000 Arbeiten umfassendes OEuvre gehört heute zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Anhand von 50 Werken fokussiert die Ausstellung im Städel Museum vor allem ihr Schaffen in den 20er und 30er Jahren.


H18_25_Lotte_Laserstein
© VG Bild-Kunst, Bonn 2017
13,- Mitglieder (18,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Do., 08. November 2018
18.00 – 19.00
Foyer Städel, Schaumainkai 63, Frankfurt – Treffpunkt für Gruppen
max. 25
Um lange Wartezeiten vor Ort zu vermeiden, können die Eintrittskarten vorab auch unter http://www.staedelmuseum.de gekauft werden!
Treffpunkt ist 30 Min. vor Beginn!
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