19. Ausstellung: Götter der Etrusker

Dr. Jürgen Hodske, Archäologe

Zwischen Himmel und Unterwelt

Bereits in der Antike sah man die Etrusker als ein eigenartiges Volk an, das sich von allen anderen Völkern durch seine Sprache und seine Sitten unterschied. Mit Sicherheit haben die Etrusker von Anfang an bei der Entwicklung Europas eine bedeutende Rolle gespielt, und die Römer haben wichtige Elemente der etruskischen Kultur übernommen.

Die wirtschaftliche Blüte und die Handelskontakte mit Griechen und Phöniziern schufen die Grundlage für eine eigenständige Blüte der etruskischen Kunst. Vor allem im 7. und 6. Jahrhundert v. Chr. bestimmten die Etrusker maßgeblich die Geschicke des Mittelmeerraumes.

Erzeugnisse des etruskischen Kunsthandwerks wurden seit archaischer Zeit gefragte Artikel. Hoch geschätzt waren die Metallarbeiten von Einrichtungsgegenständen und Schmuck sowie Produkte der Töpferei, die seit der archaischen Zeit in hoher Qualität hergestellt wurden. Dabei orientierten sich die Etrusker stark an griechischen und orientalischen Vorbildern.

Die ausgestellten Funde aus Gräbern und Heiligtümern gewähren einen lebendigen Einblick in das alltägliche Leben von Frauen, Adligen und Kriegern in der etruskischen Gesellschaft


19_H17_Goetter der Etrusker
Sarkophag, 600 v. Chr. © wikipedia
12,- Mitglieder (15,- Nichtmitglieder) zzgl. Eintritt
Do., 19. Okt. 2017
16.00
Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1, Ffm
max. 25
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