16. Führung: Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle

Hinter der Europäischen Zentralbank (EZB) an der Sonnemannstraße, kurz vor den Eisenbahngleisen, führt ein breiter Pfad aus hellem Beton zur Gedenkstätte, die an die Deportationen von mehr als 10.000 Menschen durch die Nationalsozialisten und ihre Helfer erinnern soll. Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die verfolgten Juden, die von hier mit Zügen gewaltsam in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet wurden.
Im Rahmen einer Führung werden sowohl der öffentlich zugänglichen Bereich entlang des Bahndamms sowie der Teil der Erinnerungsstätte auf dem Gelände der Europäischen Zentralbank (EZB) besucht.


S18_15 Erinnerungsstätte
Erinnerungsstätte Frankfurt © Wikipedia Foto: N. Miguletz
10,- Mitglieder (13,- Nichtmitglieder)
Di., 15. Mai 2018
18.00 – 19.00
Erinnerungsstätte, Besuchereingang Sonnemannstr. 20, Frankfurt
max. 20
Treffpunkt ist 20 Minuten vor Beginn der Führung am Besuchereingang Sonnemannstr. 20, um genügend Zeit für die Sicherheitskontrolle zu haben, die analog zu Flughafenkontrollen verläuft. Beachten Sie, dass keinerlei Gepäck mit ins Gelände genommen werden darf. Auch Dinge wie Nagelfeilen oder -scheren sollten im Vorhinein aus der Handtasche genommen werden. Es ist auch nicht möglich, etwas am Eingang zu deponieren, da die Gruppe einen anderen Ausgang benutzen wird.
Bitte unbedingt gültigen Original-Personalausweis oder Reisepass mitbringen, der beim Einlass in die EZB vorgezeigt werden muss!
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